Damit in einer Konfliktsituation eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit geschaffen werden kann, bedarf es eines vertrauensvollen Miteinanders. Diesen Rahmen für die gemeinsame Lösungsfindung schaffe ich durch eine Haltung, die sich jeder Partei gegenüber gleichermaßen verpflichtet fühlt. Jede der Beteiligten Personen erhält die Möglichkeit, ihre Version, ihre Sichtweise darzustellen, frei von Bewertung und Beurteilung durch meine Person oder durch die anderen Beteiligten. Ich unterstütze an den Punkten im Gespräch, wo es schwierig werden könnte. Somit kann der Konflikt neu beleuchtet und unterschiedlichen Perspektiven Raum gegeben werden. 

Als Mediatorin sehe ich meine Aufgabe darin, Sie während dieses Prozesses zu begleiten und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu erarbeiten. Dabei liegt die Verantwortung für die Lösungsfindung bei Ihnen als *Konfliktpartei“, d.h. bei allen am Prozess beteiligten Personen.

Ziel ist es somit, für alle Beteiligten einen Weg zu finden, der ein zukünftiges Miteinander zur Zufriedenheit aller ermöglicht. Eine vorgegebene Lösung birgt oft nur neues Konfliktpotential.

Das am Ende der Sitzungen verfasste Memorandum kann in der Form eines Vertrags, einer handschriftlichen Zustimmung oder auch einer Email sein und hat den Zweck, alle Beteiligten die gemeinsame Lösung schriftlich zu verdeutlichen und die Zustimmung bindend zu gestalten.

Nach einigen Wochen oder auch Monaten kann bei Bedarf ein Treffen vereinbart werden, um die gefunden Lösung in der praktischen Umsetzung zu bestätigen oder ggfls. zu modifizieren.

Rahmen des Meditationsprozesses

Die Länge und die Zeitabstände zwischen den einzelnen Phasen variieren je nach Individualität der Parteien und des Themas. Als Ort bietet sich ein neutraler Ort an, da im Unternehmen oder am Konflikttort selbst, die Neutralität eingeschränkt sein kann und somit die Atmosphäre der Offenheit nicht immer erreichbar ist.